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RACE: Eine flexible Rechnerplattform für Fahrzeugelektronik

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Von Adaptive Cruise Control zur Smartphone-Anbindung: In heutigen Autos steckt immer mehr Elek­tronik. Die Komplexität der über die Jahre gewach­senen Archi­tektur aus Steuer­geräten, Kommuni­kations­systemen und Software wird immer weniger über­schaubar und so zur Innovations­bremse.

Das Projekt RACE entwickelt eine zentralisierte Elektronik-Architektur: Neue Infotainment- und darüber hinaus Fahr- und Assistenzfunktionen sollen unabhängig von Hardware nicht mehr in Form von Steuergeräten, sondern nur noch als Software im Fahrzeug installiert werden. Dazu soll die Standardisierung der Elektronik-Architektur vorangetrieben und ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden. Statt der heute eingesetzten Vielzahl von Steuergeräten sollen Funktionen auf wenigen zentralen Rechnern verteilt werden. Zukünftig werden die Sensoren und Aktoren im Fahrzeug über ein Bussystem an die datenverarbeitenden Systeme angeschlossen werden. Bereits eingeführte und neue Fahrassistenz- und Sicherheits-Funktionen, aber auch Motor- und Energiemanagement-Funktionen lassen sich somit einfacher und letztlich kostengünstiger realisieren. Oberste Priorität haben dabei die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems, damit insbesondere die sicherheitskritischen Funktionen unter allen Umständen garantiert werden.

Folgende Ziele sollen im Rahmen des Projekts erreicht werden:

  • Reduktion der Komplexität durch eine einheitliche, offene Basisplattform
  • Unterstützung neuer, komplexer Funktionen durch die Elektronik-Architektur
  • Plug&Play-Fähigkeit, um neue Funktionen und Komponenten nachrüsten zu können
  • Zulassungsfähigkeit
  • Aufzeigen eines Migrationspfads

Projektlaufzeit

Januar 2012 – Dezember 2014

Industriepartner

Die Projektpartner sind die Siemens AG, TRW Automotive, AVL Software and Functions GmbH, fortiss GmbH, die TU München (Lehrstuhl für Software & Systems Engineering und Lehrstuhl für Echtzeit-Computersysteme), die Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und die RWTH Aachen (ACS/ISEA).

Ansprechpartner

Matthias Lehmann
Zimmer 2.223

+49 (0)711 685-62964

Weitere Informationen

www.projekt-race.de